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Der Gesangverein Ellmosen, auch Männergesangverein Ellmosen genannt, wurde 1890 gegründet. So eine Gründung war damals eine sehr bürokratische Angelegenheit.


Ellmosen, den 21. September 1890

Betreff.: Gründung eines Gesangvereines.

Vor gefertigter Gemeindeverwaltung erschienen heute die Unterzeichneten und ersuchen, ihre nachstehend ergebenste Bitte:
Ein Kgl. Bezirksamt wolle den gehorsamst Unterzeichneten die Erlaubnis zur Gründung eines "Gesangverein Ellmosen" mit den anliegenden Satzungen gewähren -
einem Kgl. Bezirksamte Rosenheim unterbreiten zu wollen.

Josef Straßberger, Lehrer, Fritz Kriechbaumer, Egid Krabichler, Georg Riedl, Georg Krabichler, Ignaz Kotter, Anton Singer, Xaver Kotter, Johann Steinfink, Balthasar Ranner.





Gemeindeamtliche Verfügung
Ellmosen, den 21. September 1890

Wird vorstehendes Protokoll an das kgl. Bezirksamt Rosenheim geleitet mit der Bemerkung, dass hierorts eine ortspolizeiliche Erinnerung gegen beabsichtigte Gründung eines Gesangverein Ellmosen nicht besteht.

Der Bürgermeister Fritz Kriechbaumer





Bezirksamtliche Verfügung
Rosenheim, den 3. Oktober 1890

An den Herrn Bürgermeister von Ellmosen mit dem Auftrage, dem Lehrer Straßberger zu eröffnen, dass gegen die beabsichtigte Gründung eines Gesang-Vereines keine Erinnerung besteht, sowie dass die Zusammensetzung und jede Veränderung der Vorstandschaft der Ortspolizeibehörde anzuzeigen ist.
Kgl. Bezirksamt Rosenheim
Auer. k. Regierungsrat

Die Dirigenten

10.1890 - 07.1891 Egid Krabichler, Ökonom und Zimmerermeister in Krabichl
07.1891 - 04.1892 H.H.Cop. Otto Sontheimer in Aibling
05.1892 - 04.1893 Egid Krabichler
05.1893 - 01.1896 H. Asam, Lehrer in Thann
01.1896 - 06.1919 Egid Krabichler
06.1919 - 08.1920 Max Reiter, Lehrer in Thann
08.1920 - 12.1952 Leonhard Hundhammer, Maurermeister in Harthausen
12.1952 - 10.1956 Isidor Ranner, Angestellter in Ellmosen
10.1956 - 03.1999 Georg Resch, Bauer in Hub
seit 03.1999 Konrad Liebscher, Kirchenmusiker und Musiklehrer

Die Vorstände

10.1890 - 04.1892 Josef Straßberger, Lehrer in Thann
05.1892 - 10.1893 Fritz Kriechbaumer, Gastwirt in Ellmosen
10.1893 - 06.1919 Konrad Wagner, Lehrer in Thann
06.1919 - 11.1926 Karl Fortenbach, Lehrer in Ellmosen
11.1926 - 10.1930 Korbinian Riedl, Bauer in Thann
10.1930 - 04.1933 Josef Hofmann, Lehrer in Ellmosen
10.1934 - 10.1936 Max Braun, Hauptlehrer in Ellmosen
10.1936 - 10.1948 Martin Wagenstaller, Bauer in Hub
10.1948 - 04.1969 Ludwig Luttenbacher, Maurer in Moos
04.1969 - 06.1976 Johann Steinfink, Maurer in Ellmosen
06.1976 - 11.1990 Josef Riel, Ingenieur, Jarezöd
11.1990 - 03.1999 Anton Forstmair, Landwirt in Vogl
03.1999 - 03.2005 Josef Riel, Ingenieur, Jarezöd
seit 03.2005 Alois Hundhammer

Die ersten 50 Jahre (1890-1939)

Die Gründungsversammlung fand am 5. Oktober 1890 statt.

Gegenwärtig waren:
Egid Krabichler, Paul Krabichler, Georg Krabichler, F. X. Kotter, Ignaz Kotter, Georg Riedl, Anton Singer, Fritz Kriechbaumer, Josef Straßberger und Balthasar Ranner.

Zum Vorstand: Herr Josef Straßberger, Lehrer in Thann

Dirigent: Herr Egid Krabichler, Ökonom u. Zimmerermeister in Krabichl

Schriftführer und Kassier: Herr Fritz Kriechbaumer, Gastwirt in Ellmosen

Tafelwart: Herr Anton Singer, Bauerssohn in Thann

Vereinsdiener: Johann Baumann, Binder in Ellmosen

Der Mitgliedsbeitrag wurde pro Monat auf 20 Pfennig festgesetzt und als Aufnahmegebühr pro Mann 1 Mark. Jeder erste Sonntag im Monat wurde zur Abhaltung der Proben bestimmt.

Am 12. August 1891 konnte das erste Konzert unter der gefälligen Mitwirkung der berühmten Veteranenkapelle Tuntenhausen im Schuhbräukellersaale zu Aibling abgehalten werden. Der Eintrittspreis war 30 Pfennige für Nichtmitglieder.

1893 schaffte sich der Verein eine Standarte an (Ankaufspreis 170 Mark), die bis 1990 eingesetzt wurde. Die Standartenweihe war am 8. September 1893. Als Patenverein fungierte die Liedertafel Aibling. Es folgten nun Konzerte, Christbaumfeiern und Faschingsveranstaltungen. Nicht zu vergessen die Hochzeitständchen und Primizfeiern.

Aus der Generalversammlung vom 3. März 1907 ist zu entnehmen: Unser Sangesbruder und Herbergsvater Fritz Kriechbaumer gedachte in markanten Worten des freudigen Ereignisses, indem unser Vorstand Herr Lehrer Wagner von seiner Kgl. Hoheit, dem Prinzregenten Luitpold, zum "Hauptlehrer" ernannt wurde und brachte dem Herrn Vorstand die Glückwünsche des Vereins zu dieser Titelverleihung entgegen.

Am 14. April 1907 wurde im Rahmen einer Feier an den Vorstand des Gesangverein Ellmosen die Ehrenbürgerrechtsurkunde der Gemeinde Ellmosen überreicht.

Am 1. Mai 1907 beteiligte sich der Verein mit Standarte an den Einzugsfeierlichkeiten des neuvermählten Hochwohlgeborenen Herrn Josef Graf von Arco Zinneberg in Maxlrain.

Am 29. Juni 1907 hat der Gesangverein an der 25-jährigen Gründungsfeier mit Fahnenweihe des Arbeitergesangvereins Rosenheim teilgenommen. Als Einzelvortrag wurde beim Festkonzert im Perlochner Keller die "Alpenrose", Männerchor mit Tenorsolo, von Egid Krabichler, unter der Direktion des Komponisten aufgeführt.

Am 9. Februar 1908, bzw. 13. Dezember 1909, wurde beschlossen, dem neugegründeten Mangfallgausängerbund beizutreten.






Zeitungsbericht 1908

Bad Aibling. Der "Tölzer Kurier" widmete in seiner letzten Nummer jenen Mitgliedern des Ellmosener Gesangvereins, die am vorigen Samstag einen Ausflug nach Bad Tölz unternommen haben, folgende ehrende Reminiszenz:
"Der Männergesang" verleugnet, wenn er sich unter einer zielbewussten Pflege befindet, nicht seiner Anziehungskraft. Das konnte wieder bemerken, wer am Samstag Abend das Restaurationslokal im "Kolbergarten" betrat, in den der Gesangverein Ellmosen eingezogen war, um sich ausschließlich im Volksgesang hören zu lassen. Der Sängerkreis bestand aus 18 Herren, die mit ihren edelgehaltenen Liedern und Quartetten die zahlreich erschienen Tölzer Herren und Damen zu enthusiasmieren verstanden und sie zu lebhaften Beifall herausforderten. Der Dirigent dieser Sängerrunde ist ein intelligenter Bauersmann, welchem von einem gütigen Geschick eine Dichter- und Kompositionsgabe in die Wiege gelegt wurde. Er vereinigt diese in einem selbst verfassten und komponierten Liede von "Edelweiß und den Alpenrosen", das zum Vortrag kam und eine ausgezeichnete Wirkung erzielte. Diese Dorfmenschen erzielen auf dem von ihnen erwählten Gebiete des Volksgesanges recht beachtenswerte Resultate, die auch Zeugnis davon ablegen, dass sie ihre Proben recht fleißig besuchen und diese nicht so häufig zu schwänzen pflegen, wie es anderwärts bedauerlicherweise vorkommt. Die Ellmosener verfügen aber auch über Solisten, die sich einer sicheren Vortragsweise anzupassen verstehen und deshalb vom gewünschten Erfolg begleitet sind. Unter diesen Gästen tat sich ein vollbärtiger Barde hervor, der eine Serie komischer Vorträge zum Besten gab, und damit den wohlverdienten Lohn einheimste. Die Tölzer tranken mit den Ellmosenern immer noch eins, weshalb nicht nach der Zeit gefragt wurde, die so schnell verstrich, dass ihr Verschwinden kaum bemerkt wurde, das sichere Zeichen einer von vollem Erfolg begleiteten Unterhaltung.




16. Mai 1906 Beteiligung an der Fahnenweihe des neugegründeten Veteranen- und Kriegervereins Ellmosen.

Der erste Weltkrieg zehrte an den Kräften des Vereins. Viele mussten ins Feld und zwei Sänger kehrten nicht mehr heim (Nikolaus Rauch, von Kreuzbichl und Sebastian Riedl, von Thann).

Am 31. August 1919 wurde das 25-jährige Gründungsfest in kleinem Rahmen nachgeholt.

Am 8. August 1920 wurde Leonhard Hundhammer, Maurermeister in Harthausen, zu Dirigenten gewählt. Er brachte den Gesangverein zu hohen Leistungen.

Der Gesangverein beteiligte sich am 25. Mai 1924 am 50. Stiftungsfest der Liedertafel Miesbach. Das Transportproblem wurde mit einem Lastwagen gelöst.

15. Oktober 1925 Glockenweihe. Der Gesangverein Ellmosen stiftete die 7 ½ Zentner schwere Cäcilienglocke, welche 1200 Mark kostete.

Am 21. November 1926 fand im Odeon in München ein von der Singgemeinschaft München veranstalteter nationaler Sängerwettstreit der südbayerischen Sängerschaft statt.
Der Gesangverein Ellmosen beteiligte sich daran und gewann den 1. Preis in der Klasse 4 (Landchöre bis 25 Mann). Als Aufgabe war gestellt, einen eigens komponierten uns sechs Wochen vorher zugesandten Pflichtchor, sowie einen Wahlchor zu singen. Im großen Odeonsaal sangen die 22 Ellmosener die Lieder "Waldesruh" von Stefan Seidl und "Der Alpensohn" von Fittig. Die Heimatzeitungen waren voll des Lobes für diese große Leistung. So hieß es z. B. "----- die Ellmosener, die sich zu den besten ländlichen Gesangvereinen des Oberlandes zählen dürfen....."

In den zwanziger Jahren bildete sich aus den Quartettvorträgen eine Theatergruppe heraus. Am 25. Oktober 1930 wurde ein Theaterausschuss ins Leben gerufen.

Es folgten viele Besuche und Gegenbesuche bei Nachbarvereinen in Berbling, Vagen, Heufeld, Oberaudorf, Bad Aibling, Thalham, die meist mit einem Vereinsausflug verbunden waren.

Nachdem das 25-jährige Gründungsfest in den ersten Weltkrieg fiel, feierte der Verein 1930 nun das 40. Gründungsfest mit einem großen Festprogramm. Gesangvereine aus nah und fern beteiligten sich daran, wobei der Patenverein, die Liedertafel Bad Aibling, mit einer starken Abordnung vertreten war.
Am 26. Oktober 1930 war nachmittags die Festversammlung im Gasthaus Kriechbaumer in Ellmosen. Die Festrede hielt der Hochw. Herr Josef Belz, Chorregent in Bad Aibling. Er betonte in seinem Vortrag den Wert des Liedes als Kulturgut des Volkes. Die Gesangvereine sind ein Mittel echte Kultur zu pflegen, sie müssen einen Damm gegen Falsches und Unedles darstellen. Ihre Aufgabe sei die Pflege des Liedes und im besonderen die Pflege des Heimat- und Volksliedes. Bei dieser Feier konnten noch zwei Gründungsmitglieder teilnehmen, und zwar Georg Riedl aus Thann und Balthasar Ranner aus Mainz. In der Zeitung stand, sie wurden mit dem Automobil abgeholt.

1938 fiel der Fasching aus, weil Maul- und Klauenseuche herrschte. Jegliche Veranstaltungen waren verboten.

26. Juni 1938 Wertungssingen in Bad Aibling. Die Bewertung fiel nicht ganz so gut aus. Der Chronist schreibt: Uns gefiel unser Lied - mögen andere an neueren Sachen mehr Gefallen haben.

Zu Beginn des Krieges war die Tätigkeit im Verein stark eingeschränkt, zumal bereits 1939 ein Drittel der Sänger zum Wehrdienst einrücken musste. 1940 wurde auch noch der Dirigent Leonhard Hundhammer zum Polizei-Hilfsdienst eingezogen.

Die zweiten 50 Jahre (1940-1989)

Am 29. August 1940 ist das letzte Gründungsmitglied Balthasar Ranner, Brettvater von Mainz, verstorben. Der Verein beteiligte sich, soweit durch den Krieg möglich, vollzählig am Begräbnis.

Das 50-jährige Bestehen des Vereins fiel nun wieder in die Kriegszeit, es war zugleich auch das Ende jeglicher Tätigkeit in den Vereinen.

Erst 1948 konnte wieder mit den Proben begonnen werden. Bei der ersten Generalversammlung nach dem Kriege im Oktober 1948 kamen 19 neue Mitglieder zum Verein, der damit 46 Mann zählte. Dirigent Hundhammer war wieder in seinem Element und nahm sich besonders des jungen Nachwuchses an. Das erste Konzert nach dem Krieg fand am 29. Juni 1949 in Jarezöd, zusammen mit der "Dreder Musi", statt.


28. Mai 1950 Fahnenweihe des Musik- und Gesangvereins Lyra Loholz. Der Gesangverein Ellmosen übernahm dabei die Patenschaft. Der Chronist vermerkt dazu: Vormittag Fahnenweihe - der Verein sang die Deutsche Messe von Schubert. Nachmittag - Stimmung gut, Wetter saumäßig.

Am 15. Juli 1950 feierte der Verein sein 60-jähriges Bestehen mit einem Festabend. Es wirkte dabei auch die junge Dreder Musi unter ihrem Dirigenten Markus Babl mit. Die Festrede übernahm Isidor Ranner von Ellmosen. Tags darauf waren viele Gesangvereine der Umgebung in Ellmosen und gaben ihre musikalische Visitenkarte ab.

Am 1. Juli 1951 war Primizfeier in Ellmosen. H. H. Karl Luttenbacher, der Bruder des damaligen Vorstandes, feierte sein erstes Messopfer. Der Gesangverein sang dabei die Messe in B von Josef Gabriel Rheinberger.

10. Oktober 1954. Zur Neubelebung des Vereinslebens wurde beschlossen, eine Sparte gemischter Chor zu gründen.

9. Oktober 1955 Berufung von Georg Resch jun. zum Stellvertreter des Dirigenten.

Das Vereinsleben ging nun seinen gewohnten Weg. Neue Kräfte kamen dazu, die alten Sänger hörten auf. So kam 1956 ein sehr junger Dirigent aus den Reihen des Vereins, es ist dies Georg Resch, der damals 22 Jahre zählte. Mit ihm wandelte sich der ganze Gesangsstil, der bis dahin gepflegt wurde. Resch ist zugleich Leiter des Kirchenchores Ellmosen und Organist.

Das 70-jährige Bestehen am 4. Dezember 1960 feierte man mit einem Jubiläumskonzert in Ellmosen. Der Männerchor und die Solisten Franz Wagenstaller, Georg Resch, Josef Riedl und Xaver Ranner wechselten sich mit Liedvorträgen ab.

Am 9. Oktober 1965 war ein großes Chorkonzert. Anlas war das 75-jährige Jubiläum des Vereins. Es wurde dabei der Versuch gemacht, ohne Wirtschaftsbetrieb auszukommen. Es hat auch sehr gut funktioniert. Dabei wurde für die Gäste sehr viel Platz gewonnen (400 Personen) und auch das störende Rauchen blieb vollkommen aus. Die Sänger gaben ihr Bestes und das Publikum war zufrieden.

Auf Einladung der Kath. Landjugend Ramerberg gab der Verein am 12. Dezember 1954 in Ramerberg ein Konzert. Dabei ereignete sich ein kleiner Zwischenfall. Die aufgebaute Bühne zerfiel in ihre Bestandteile, als der Chor auftreten sollte.

Die folgenden Jahre wurden durch eine rege Vereinstätigkeit geprägt. Im Juni 1975 war der Gesangverein Germania aus Klein-Altenstädten bei Aßlar (Hessen) zum erstenmal in Ellmosen zu Gast. Es wurde ein Abend, an dem der Gesang dominierte. Geschenke wurden ausgetauscht und auch ein Gegenbesuch versprochen.

Am 29.11.1975 feierte der Verein sein 85-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gedenkgottesdienst für alle verstorbenen und gefallenen Mitglieder. Zu einem großen Erfolg wurde dann abends das Chor- und Solistenkonzert, bei dem auch gleichzeitig das 20-jährige Dirigentenjubiläum von Chorleiter Georg Resch gefeiert wurde. Ganz ausgezeichnet gelang dem Tenor Hannes Rott sein erster öffentlicher Auftritt mit der Blumenarie aus Carmen. Eine gleiche Leistung vollbrachte Konrad Thalmeier mit der Romanze "Wohl drang aus ihrem Herzen". Einen stürmischen Beifall erhielten Xaver Ranner und der Tenor Andreas Wiesböck für das Duett "Komm mein Söhnchen auf ein Wort" aus der "Verkauften Braut".

Einer alten Tradition folgend wurde 1976 die Theatergruppe neu ins Leben gerufen. Willi Luttenbacher machte es durch seinen selbstlosen Einsatz möglich, dass der Verein heute eine "moderne Bühne" besitzt. Die Einweihung der Bühne erfolgte am 28. Februar 1976 mit zünftigen Kurzvorträgen und Einaktern. Seither wird das Theaterleben in Ellmosen wieder rege gepflegt.

Der Gesangverein Germania war am 18. Juni 1977 zum zweiten Mal zu Besuch in Ellmosen. Am 24. und 25. September 1977 fand der Gegenbesuch statt. Mit einem vollbesetzten Bus fuhren wir nach Aßlar. Am Abend wurde ein fröhliches Weinfest im eigenen Vereinsheim (Schubertgarten) abgehalten.

Zum großen Frühjahrssingen am 29. April 1979 im Kurhaus in Bad Aibling reiste unser befreundeter Gesangverein aus Aßlar mit 140 Personen an. Es wurde zum Teil gemeinsam gesungen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die ca. 600 Zuhörer kamen auf ihre Kosten.

14. und 15. Juli 1979 Besuch der Oper "La Traviata" in Verona. Es war ein einmaliges Erlebnis in diesem Freilichttheater.

Das 90-jährige Bestehen wurde im Oktober 1980 mit drei Festveranstaltungen begangen. Am 22. Oktober fand ein Bayerischer Abend im Gasthaus in Ellmosen statt. Das Festkonzert wurde in den Kurhaussaal nach Bad Aibling verlegt, da bereits 180 Mitwirkende gemeldet waren. An die 600 Gäste bekamen ein überaus gut gelungenes Konzert zu hören, an dem der Joseph-Haas-Chor Bad Aibling, der Liederkranz Rohrdorf, der Singkreis Kleinaltenstädten und natürlich der Gesangverein Ellmosen teilnahmen. Der dritte Tag wurde mit einem Festgottesdienst in Ellmosen begonnen. Dabei kam die Rheinberger-Messe zur Aufführung. Anschließend war musikalischer Frühschoppen beim Wirt angesagt. Als Abschluss der 3-tägigen Feier fand im Gasthaus in Ellmosen ein großer Tanzabend statt.

Im Februar 1981 kam der Männergesangverein Großkarolinenfeld zum Patenbitten nach Ellmosen. Nach langwierigen Verhandlungen wurde die Zusage zur Übernahme der Patenschaft erteilt. Aus Anlass des 85-jährigen Gründungsfestes des Männergesangvereins Großkarolinenfeld fand am 16. Mai 1981 ein Festabend und tags darauf die Fahnenweihe in Großkarolinenfeld statt. Wir wirkten sowohl beim Festabend wie bei der feierlichen Fahnenweihe mit und überreichten durch Rosemarie Höhensteiger das Patenband. Mit einem Festzug durch die schön geschmückte Ortschaft wurden die Feierlichkeiten abgeschlossen.

Durch Vermittlung von Toni Möderl wurde am 24. April 1982 zum Frühjahrskonzert des Männergesangvereins Feldthurns nach Südtirol eingeladen. Mit viel Applaus wurden unsere guten Leistungen aufgenommen. Bei einigen Flaschen Rotwein nach dem Konzert lösten sich schell die Zungen und Freundschaften wurden geschlossen, sowie eine Gegeneinladung ausgesprochen.

Der Sängerjahrtag am 13. November 1982 wurde in besonderer Weise gefeiert. Unter der Leitung von Georg Resch wurde die Eligiusmesse von Hans Baumann uraufgeführt. Diese Messe ist für Männerchor, Bläser und Orgel komponiert und in deutscher Sprache geschrieben. Der Komponist (Binder Hans), ein gebürtiger Ellmosener und ehemaliges Mitglied unseres Vereins, war bei der Uraufführung anwesend.

Im Dezember 1982 wurde von der sehr aktiven Theatergruppe des Vereins die vorweihnachtliche Erzählung "Bergkristall" im Saal in Ellmosen aufgeführt. Die Vorbereitungen erforderten sehr viel Zeitaufwand, zumal sechs verschiedene Bühnenbilder entworfen und gemalt werden mussten. Drei Aufführungen waren sehr gut besucht und die über 15 Darsteller gaben ihr Bestes. Die Gesamtleitung hatte in bewährter Weise Erich Schwarz übernommen, der in diesen Jahren auch der Leiter der Theatergruppe war. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Kinder Claudia Glas und Thomas Riel, die über 40 Seiten Text zu lernen hatten.

Zum Frühjahrskonzert am 28. Mai 1983 in Ellmosen stattete der Männergesangverein Felthurns / Südtirol uns einen Gegenbesuch ab und wirkte beim Konzert mit. Die Liedvorträge unter der Leitung von Hans Meraner waren ausgezeichnet und wurden mit sehr viel Beifall bedacht. Die im Vorjahr geknüpften Freundschaften wurden vertieft und weitere Kontakte vereinbart.

Bereits seit längerer Zeit war die Anschaffung eines neuen Klaviers besprochen, da das Bisherige nicht mehr klangrein war. Nach mehreren Spendenaufrufen und diversen Sammlungen war es nun soweit, dass beim Frühjahrskonzert im Juni 1984 das neue Klavier musikalisch vorgestellt werden konnte. Herman Veith aus Bad Aibling versah bei diesem Konzert gekonnt die Klavierbegleitung der Solisten und des Chores. Durch die große Spendenbereitschaft der Freunde des Gesangvereins Ellmosen, der Vereinsmitglieder und der örtlichen Geschäftswelt konnten 12.600 DM Kaufsumme aufgebracht werden, so dass nur rund 2.000 DM aus der Vereinskasse beigesteuert werden mussten.

Am 4. und 5. August 1984 feierte die Freiwillige Feuerwehr Ellmosen ihr 110-jähriges Gründungsfest. Den Festabend gestalteten wir mit und beim Festgottesdienst am Sonntag sangen wir die Primizmesse von Josef Gruber.

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres 1985 veranstalteten wir erstmals einen Sänger- und Musikantenhoagascht. Es wirkten dabei die Roaner Musi, die Heufelder Flaitlmusi, der Höglinger Dreigesang und wir Jubilare mit. Für die Ansage wurde diesmal der aus Hausham stammende Gustl Bauer engagiert. Mit viel Witz und Humor führte er durch das Programm und gab zwischen den einzelnen Darbietungen einige selbtsverfaßte Gedichte zum Besten.

Am 21. Juni 1985, Bunter Abend in Ellmosen. Das Interesse an dieser Veranstaltung übertraf alle Erwartungen. Erich Schwarz, der Regisseur des Abends, begrüßte die Gäste und führte durch dass Programm. In einer bunten Folge wurden Einakter, Sketche und Couplets vorgetragen bzw. gesungen. Zum Abschluss des Abends trugen die Aiblinger Sänger das Singspiel "Das fidele Gefängnis" vor. Die Oberroana Musi spielte zwischen den einzelnen Darbietungen herzerfrischend auf. Alle Mitwirkenden erhielten viel Beifall und man konnte mit der gelungenen Veran-staltung zufrieden sein.

Am 30. November und 1. Dezember 1985 wurde anlässlich des 95-jährigen Gründungsjubiläums ein anspruchvolles Festkonzert gegeben. Gemeinsam mit dem Männerchor Rohrdorf wurde das Konzert in Ellmosen und Rohrdorf aufgeführt.

Gemeinsam mit der Bürger-Sänger-Zunft München und deren Symphonieorchester veranstalteten wir ein großes Chor- und Orchesterkonzert am 30. April 1988 im Kurhaus von Bad Aibling. Dabei sangen wir, verstärkt mit den Rohrdorfern, vier Lieder. Zusammen mit dem Gastchor sangen wir die Opernchöre "Chor der Gefangenen" aus Fidelio, den "Priesterchor" aus der Zauberflöte, den "Jägerchor" aus dem Freischütz und den "Matrosenchor" aus dem fliegenden Holländer. Xaver Ranner sang die Verleumdungsarie aus dem "Barbier von Sevilla". Gemeinsam wurde die Kantate für Tenorsolo, Chor und Orchester "Dir Seele des Weltalls" von W. A. Mozart aufgeführt. Konrad Thalmeier und Walter Schunko sangen dabei die Tenorsolos. Mit sehr viel Applaus wurden die Darbietungen bedacht.

Zu unserem Hoagascht am 22. Oktober 1988 in Ellmosen hatten wir diesmal den Männergesangverein Feldthurns aus Südtirol zu Gast. Daneben wirkten noch die Rohrdorfer Sänger und die Rohrdorfer Stubenmusi mit. Für die Ansage konnte wiederum Gustl Bauer aus Hausham gewonnen werden. Es war ein echt bayerisch-tirolerischer Abend mit schönen Stückln und Liedern von der Liab, der Jagd, der Alma und von der Jahreszeit, dem Herbst. Es war so richtig unterhaltsam und es mussten von allen Mitwirkenden Zugaben gesungen bzw. gespielt werden.

Die dritten 50 Jahre (ab 1990)

Zum 100-jährigen Gründungsfest wurde beschlossen, die 1893 geweihte Standarte durch eine neue zu ersetzen und als Höhepunkt bei einer Festwoche die neue Standarte zu weihen. Da zu einer solchen Weihe auch ein Pate notwendig ist, war man sich schnell einig, den Rohrdorfer Liederkranz um die Übernahme der Patenschaft zu bitten. Mit den Rohrdorfern besteht seit 30 Jahren ein freundschaftliches Verhältnis und es wurden schon viele gemeinsame Veranstaltungen durchgeführt.
Am Freitag, den 16. Mai 1990 war es nun soweit. Mit 2 Bussen fuhren wir nach Rohrdorf. Mit der Dreder Musi voran zogen wir in den Saal "Zur Post" ein, wo wir von Vorstand Ludwig Wiesböck begrüßt wurden. Nachdem Vorstand Riel unsere Bitten in Versform vorgetragen hatte, mussten wir erst einmal Scheitelknien. Nach langem Hin und Her sprach dann Vorstand Wiesböck ein Machtwort und die übrige Vorstandschaft stimmte der Übernahme der Patenschaft zu. Mit dem mitgebrachten Banzen Bier, mit Blasmusik und Gesang wurde die Übernahme der Patenschaft besiegelt.

20. Mai 1990 Verleihung der Zelter-Plakette. Im großen Kursaal des Staatsbades Bad Brückenau fand die diesjährige Verleihung der Zelter-Plakette statt. Zu den 31 in diesem Jahr ausgezeichneten Chören gehörte auch der Gesangverein Ellmosen. Die Verleihung dieser hohen Aus-zeichnung kommt Chorvereinigungen zugute, die sich, wie es in den gegebenen Richtlinien heißt, in langjährigem Wirken, besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Im Rahmen eines feierlichen Staatsaktes wurde die hohe Auszeichnung durch den Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Hans Zehetmair, überreicht.

22. Juli 1990. Die Festmesse zum Jubiläumsbeginn wurde in die Stadtpfarrkirche nach Bad Aibling verlegt, da der vorhandene Platz auf der Empore und auch die Orgel nicht den gegebenen Anforderungen genügte. Die Kirche in Bad Aibling war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zur Aufführung kam die "Kleine Orgelsolomesse Missa brevis in B" von Joseph Haydn, für Männerchor, Orgel und Orchester. Zum Offertorium sangen wir von Felix Mendelsohn-Bartholdy "Hebe deine Augen auf", zur Kommunion die Sonate in C von Joseph Haydn für Orgel und Streichinstrumente und zum Schluss das Ave Maria von Arcadelt. Am Dirigentenpult stand Georg Resch, an der Orgel war unser Mitglied Hans Schwindt. Die Solisten waren Hannes Rott, Max Pilgram, Albert Ehberger und Xaver Ranner. Die Aufführung war sehr gut gelungen und somit ein würdiger Jubiläumsauftakt.

25. Juli 1990. Mit der Totenehrung begann am Mittwoch Abend um 19.00 Uhr das Festprogramm. Pfarrer Strasser, ebenfalls aktives Mitglied im Gesangverein Ellmosen, hielt am Kriegerdenkmal die Totenehrung. Vorstand Riel gedachte in seiner Ansprache all derer, die in den 100 Jahren für den Verein tätig waren, besonders der Gründungsmitglieder und dem zuletzt verstorbenen Ehrenvorstand Luttenbacher. Nach der kurzen Gedenkansprache unseres Schirmherrn (1. Bürgermeister Dr. Keitz) und dem Lied vom Guten Kameraden, marschierten wir mit der Dreder Musi und den Ortsvereinen in einem feierlichen Zug zum Festzelt, wo dann durch unsern Schirmherrn der Bieranstich erfolgte.

26. Juli 1990. Mehr als 600 Besucher kamen zum Alpenländischen Singen und Musizieren in das Festzelt nach Ellmosen. Als Sprecher konnte wieder Gustl Bauer aus Hausham gewonnen werden. Mitwirkende an diesem Abend waren die Oberauer Tanzlmusi, die Mangfalltaler Musikanten und Sänger, die Aiblinger Sänger, der MGV Großkarolinenfeld, die Oberroaner Musi, die Liedertafel Feilnbach, die Höglinger Sänger, der MGV Feldthurns und wir, der Jubelverein. Trotz der Bierzeltatmosphäre herrschte eine gute Disziplin und Ruhe bei den einzelnen Vorträgen. Nach dem offiziellen Teil spielte die Oberauer Tanzlmusi noch richtig auf.

27. Juli 1990. Am Freitag war Tanz im Festzelt mit der weithin bekannten Spitzenkapelle "Spotlight" angesagt. Bereits am Nachmittag war die Kapelle mit dem Aufbau von Lautsprechern und der immensen Lichttechnik beschäftigt. Obwohl eine Spitzenkapelle auch einen Spitzenpreis kostet, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

28. Juli 1990. Unter den vielen Aktivitäten anlässlich des 100. Vereinsjubiläums bildete das Festkonzert im Kurhaus den musikalischen Höhepunkt. Wir hatten uns dazu den Liederkranz Rohrdorf und die Chorgemeinschaft Germania mit MGV Kleinaltenstätten eingeladen. Heinrich Seyfried, der zugleich Vorsitzender des Sängerkreises Wendelstein ist, führte gekonnt mit humorigen Zitaten durch die Vereinschronik. Das Hornquartett Hans Glas sen. und jun., Heinz Klier und Isidor Krichbaumer eröffnete den Abend. Vorstand Riel bedankte sich nach der gelun-genen Veranstaltung beim treuen Publikum und bei den Dirigenten Hans Wagner (Rohrdorf) Hubert Kleinmichl (Germania Aßlar) und Georg Resch.

Sonntag, 29. Juli 1990
. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir unseren Festtag begehen. Bereits um 6.00 Uhr zog der Festausschuss mit der Dreder Musi durch den Ort bis zur Wirtschaft, dort erfolgte dann der Empfang für die Fahnenmutter, die Fahnenbraut, die Herbergsmutter, den Dirigenten und die Festjungfrauen. Der Vorstand lud alle Teilnehmer zu einer Brotzeit in die Gastwirtschaft ein. Um 8.00 wurde dann der Schirmherr mit Musik und Kutsche von seiner Wohnung in Bad Aibling abgeholt. In der Zwischenzeit waren bereits die ersten Vereine im Fest-zelt eingetroffen. 2. Vorstand Forstmair begrüßte die Gäste. Um 9.30 Uhr war dann Aufstellung zum Kirchenzug. Die Zugführer Benno Warmedinger und Robert Rieder hatten alles fest im Griff, so das die Aufstellung nur 14 Minuten dauerte. Den 1. Zug führte der Patenverein Liederkranz Rohrdorf mit der Emmeringer Blaskapelle an. Es folgten die Chorgemeinschaft Germania, der Männerchor Bad Aibling, die Freiwillige Feuerwehr Jarezöd, die Kolpingfamilie Bad Aibling und die Freiwillige Feuerwehr Bad Aibling. Den 2. Zug führte die Dreder Musi an. Es folgten die Freiwillige Feuerwehr Ellmosen, der Veteranenverein Ellmosen-Harthausen, der Musik- und Gesangverein Concordia Kolbermoor, der MGV Großkarolinenfeld, die Chorgemeinschaft Bruckmühl, der THW Bad Aibling und wir als Festverein. Pünktlich um 10.00 Uhr trafen wir am Feldaltar ein. Pfarrer Straßer hielt den Festgottesdienst und der Liederkranz Rohrdorf übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit der Dreifaltigkeitsmesse von Max Eham mit Bläserbegleitung. Nach der Weihe der neuen Standarte übergab die Fahnenmutter Ingrid Riel diese an den Fähnrich Anton Höhensteiger. Nach dreimaligem Kreuzen mit der Fahne des Patenvereins und der alten Standarte erfolgte das Anbringen der Fahnenbänder.
Das erste Band überreichte Fahnenmutter Ingrid Riel, das der Braut Claudia Wieland. Das Band der Festjungfrauen überreichten Claudia Glas und Gabi Kunert. Weitere Festjungfrauen waren Brigitte Neureuther, Christine Glas, Petra Wagner, Andrea Wagner, Sabine Strauß, Anita Strauß und Maria Lechner.
Das Trauerband wurde von Angela Brandstetter übergeben und das der Herbergsmutter von Claudia Nebauer. Der Patenverein erhielt das Band von Maria Lechner. Das Patenband von Rohrdorf überreichte Christine Wiesböck. Mit klingendem Spiel der Musikanten ging es in einem Fest-zug durch die Ortschaft Ellmosen zurück zum Festzelt. Bei bester Organisation waren die über 1000 Festbesucher in kürzester Zeit mit Speis und Trank versorgt. Nach dem Essen überreichte Vorstand Riel an jeden Verein noch 1 Krügerl und 1 Erinnerungsband, anschließend gab es noch Kaffee und Kuchen, bis dann um 20.00 Uhr das Unterhaltungsprogramm mit der Kirchdorfer Musi startete.

30. Juli 1990. Festausklang im Festzelt mit Kesselfleischessen. Die Ka-pelle Enzian spielte zu Unterhaltung auf. Unser Festwirt Loidl hatte ein sehr gutes Essen zubereitet und so war es nicht verwunderlich, dass der Bierumsatz noch ganz beträchtlich war. Kurz nach 22 Uhr kam ein fürchterliches Gewitter auf, das Zelt wackelte und flatterte an allen Enden und dann schlug der Blitz auch noch in die Lautsprecheranlage der Kapelle ein, diese spielte aber ohne Verstärkeranlage munter weiter.
Den Grundstücksbesitzern Krabichler und Kunert gebührt ein besonderer Dank für die Überlassung ihrer Grundstücke anlässlich unserer Festwoche.

27. Oktober 1990 Konzert in der neuen Mehrzweckhalle in Rohrdorf.
Der Liederkranz Rohrdorf hat uns als Gastchor zu seinem Konzert eingeladen. Wir sangen dabei nahezu die gleichen Lieder wie bei unserem Festkonzert im Kurhaus. Gemeinsam mit dem Liederkranz sangen wir 8-stimmig "Mein Lieb will mit mir kriegen" und als Dreingabe den "Bolero". Es war ein schönes und gut gelungenes Konzert.

Februar 1991. Die Faschingsveranstaltung war dieses Jahr wegen des Golfkrieges ausgefallen.

28. April 1991
. Zur Frühjahrstagung des Kath. Männervereins Tuntenhausen führten wir die Orgelsolomesse von Joseph Haydn in der Basilika in Tuntenhausen auf.

26. Mai 1991. Wir beteiligten uns mit der Fahnenabordnung und ca 20 Mann am 120-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der Veteranen-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bad Aibling.

10., 14. und 15. November 1991, Bunter Abend in Ellmosen. Zu Beginn und zwischen den einzelnen Stücken spielte erstmals eine fast vereinseigene Blasmusi recht zünftig auf. Der MGV eröffnete den Bunten Abend mit dem neu einstudierten Chinesenlied "Weii ho". Dazu erklärte Hannes Rott wie wir angeblich zu diesem Lied gekommen sind und Pep Riel übernahm dann die weitere Programmführung. Aufgeführt wurden die Einakter "Der Gesundheitstee", "Der Sängerlehrbub" und "Je älter je dümmer". Die Höglinger Sänger besangen den Leberkäs und Xaver Ran-ner, Hannes Rott und Hans Schwind brachten "Das fidele Gefängnis", am Klavier begleitet von Georg Resch. Die Einakter und die gesungenen Darbietungen wurden mit überaus viel Applaus bedacht. Vorstand Forstmair bedankte sich bei allen Akteuren, besonders bei den Eheleuten Rieder Barth und Ingrid fürs Einstudieren. Es war an allen drei Abenden der Saal brechend voll, also auch ein besonderer Dank an das Publikum.

4. Juli 1992. Unter dem Motto "Konzerte unter blauem Himmel" verlegte der Sängerkreis Wendelstein sein diesjähriges Sommerfest auf die Herreninsel. Wir verbanden damit gleich den diesjährigen Vereinsausflug. Um 15 Uhr begannen die Chöre mit den einzelnen Aufführungen. Wir sangen auf der Nordterrasse von Schloss Herrenchiemsee. Nach einem kurzen Aufenthalt beim Inselwirt war um 19 Uhr eine Tanzfahrt auf dem Chiemsee angesagt. Gegen 21 Uhr konnten wir ein Feuerwerk erleben das anlässlich des amerikanischen Nationalfeiertages vom Rasthaus Bernau abgefeuert wurde. Um 23 Uhr endete die vergnügliche Tanzfahrt und der Hollinger-Bus brachte uns wieder sicher nach Hause.

19. Juli 1992. Zum Kirchenpatrozinium in der Filialkirche Ellmosen sangen wir die Primizmesse. Anschließend wurde im Beisein vom Bürgermeister und den Stadträten, sowie Landrat Dr. Max Gimple ein neues Feldkreuz an der Nordzufahrt eingeweiht. Damit wurde gleichzeitig die Umgehungsstraße von Ellmosen für den Verkehr freigegeben.

30. Oktober und 7. November 1992. Chor und Solistenkonzert. Diesmal sollte es ein klassisches Konzert sein. Das vereinseigene Bläserquartett unter der Leitung von Isidor Krichbaumer eröffnete den musikalischen Reigen. Die Klavierbegleitung für die einzelnen Solovorträge hatte Hans Schwindt übernommen, so dass die gesamte Konzertaufführung von vereinseigenen Mitgliedern bestritten wurde. Das Konzert gelang sehr gut und besonders auch die Solovorträge von Walter Schunko, Hannes Rott und Xaver Ranner wurden mit sehr viel Applaus bedacht.

6. und 7. November 1993. Der diesjährige Vereinsausflug führt uns für zwei Tage ins Schwäbische, genauer nach Kohlberg. Abfahrt war am Samstag um 8 Uhr in Ellmosen, nach einer kurzen Kaffeepause erreichten wir gegen 12.30 Uhr unser Ziel. Im Gasthaus zur Krone wurden wir durch unsere schwäbischen Sängerfreunde herzlichst begrüßt und auch privat sehr nett untergebracht. Um 20 Uhr begann dann das große Gemeinschaftskonzert Gesangverein Ellmosen und Sängerbund Kohlberg. Mit dem gemeinsamen Schlusslied "Klänge der Freude" schlossen wir das Programm. Bei gutem Wein und lockerer Stimmung feierten wir mit unseren Gastgebern noch lange das gelungene Konzert.

16., 19. und 21. November 1993, Bunter Abend mit Einaktern und Sing-spiel. Aufgeführt wurden "Der Mann mit dem Kuckuck" , "Blasius auf der Hasenpirsch", "Dem Basl sei letzter Trumpf" und das Singspiel "Wir armen Männer". Zwischen den Stücken lockerten die Geschwister Rottmüller und die Höglinger Sänger musikalisch auf. Durchs Programm führte Hans Baumann und die Regie teilten sich Barth und Ingrid Rieder.

Am 17. September 1994 Boarischer Abend in Ellmosen. Es wirkten mit: Die Oberrainer Musi, die Stubenmusi und dieZithermusi der Berufsschule, die Ostermünchner Sängerinnen, die Höglinger Sänger, die Aiblinger Sänger, die Woider Sänger und natürlich der MGV Ellmosen. Als Sprecher konnte für diesen Abend wieder Gustl Bauer gewonnen werden. Es war ein gelungener, zünftiger Abend, auch nach dem offiziellen Programmende wurde noch zwangslos gesungen und musiziert.

15., 18. und 20. November 1994, Bunte Abende in Ellmosen. Als erster Einakter kam die "Gustav-Adolf Eiche" zur Aufführung, es folgten "Die verlogene Stasi", "Der Firmling" und "Das Schnupfalied". Regie führten wieder in bewährter Weise Ingrid und Barth Rieder. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den Höglinger Sängern und den Geschwistern Rottmüller. Wie gewohnt waren alle Aufführungen wieder ausverkauft und ein voller Erfolg.

18. Juni 1995, Historischer Festzug in Bad Aibling. Wir beteiligten uns mit einer Wagen- und Fußgruppe, dargestellt wurde die Arbeit der Torfstecher. Der Wagen wurde von 2 Haflingern gezogen, die von Hubert Krabichler bereitgestellt und gelenkt wurden.

2. Juni 1995, Matinee des Sängerkreises Wendelstein im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling. Wir sangen die Lieder "Unter da Lind`n", "darf i`s Dirndl liabn" und das "Fischerlied".

5. und 9. November 1995. Anlässlich der 150-Jahr-Feier der Stadt Bad Aibling veranstalteten die Ellmosener Sänger ein großes Haberfeldtreiben im Kurhaus von Bad Aibling. Seit Frühjahr wurde fest geprobt und nun war es soweit, zur Aufführung kam das Oratorium "Treib mas nei ins Haberfeld", von Walter Diehl und Fritz Köll. Als Dirigent konnte Roland Merk gewonnen werden. Mit diesem Oratorium beschritt unser Verein absolut musikalisches Neuland. Nicht ohne Stolz darf darauf verwiesen werden, dass alle Solisten, mit Ausnahme der Frauenstimmen, aus den eigenen Reihen stammten. Besonderer Dank gebührt Hannes Rott, der einen Großteil der Organisation übernommen hatte und natürlich Roland Merk für den hohen Probeneinsatz und die musikalische Gesamtleitung über Chor, Orchester und Solisten. Ein Dank auch an Erich Schwarz für die Gestaltung des Bühnenbildes und den vorbereitenden Arbeiten zur Regie. Die Einstudierung der Chorsätze hatten Hannes Rott, Georg Resch und Olga Holy übernommen. Die Einführung in die Thematik dieses Abends übernahm als Sprecher Josef Riel.

10. August 1996. Die Dreder Musi feierte sein 50-jähriges Bestehen. Mit der Dreder Musi verbindet uns seit langem gute Freundschaft und Zusammenarbeit. Damit war es selbstverständlich, dass wir uns auch am Festabend im eigens in Jarezöd aufgestellten Festzelt beteiligten. In einem gut gefüllten Festzelt sangen wir u. a. "Das Kasamandl" und begleitet von der Dreder Musi den "Tölzer Schützenmarsch".

11. August 1996. Festgottesdienst. Angeführt und begleitet von mehreren Musikkapellen marschierte der Festzug zum Feldaltar, der hinter dem Feuerwehrhaus aufgestellt war. Wir sangen zum feierlichen Gottesdienst die "Primizmesse".

3. Oktober 1996. Der MGV Großkarolinenfeld veranstaltete im Rahmen seines 100-jährigen Jubiläums ein Pfälzer Weinfest. Wir sangen "Darf i`s Dirndl liabn" und das "Kasamandl". Bei Wein und Brotzeit lauschten wir dann den Klängen der Karoer und Pfälzer Sänger. Auch beim Festzug und Festgottesdienst am 4. Oktober waren wir stark vertreten.

15., 17. und 22 November 1996, Bunte Abende in Ellmosen. Unsere Theatergruppe hatte sich wieder schwer ins Zeug gelegt und 3 lustige Einakter einstudiert. Gespielt wurden die Stücke "Ochsenrennen", "Kochkurs" und der "reparierte Scheinwerfer". Als musikalischer Höhepunkt wurde zum Schluss das Gesangsstück "Es muss eine Frau ins Haus" gespielt. Zwischen den Stücken sangen die Woider Sänger Liedvorträge aus den Comedian Harmonists.

28. Juni 1997. Primiz von Wendelin Lechner. Der Gesangverein beteiligte sich am Empfang des Primizianten, das ganze Dorf war auf den Beinen. Wir sangen u. a. "Hebe deine Augen auf" von Felix Mendelsohn Bartholdy.
29. Juni 1997. Bei herrlichem Wetter waren "Tausende" von Gläubigen nach Ellmosen gekommen um an der Primizfeier teilzunehmen. Der Gesangverein Ellmosen, verstärkt durch die Frauen der Kirchenchöre Großkaro und Mietraching, übernahm unter der Leitung von Georg Resch, zusammen mit der Dreder Musi, die musikalische Gestaltung. Die Schola-Stücke übernahmen die Woider Sänger. Die Liedauswahl, ein eher moderner Stil, war von H. H. Geistlichen Rat Hans Holzner festgelegt worden.

7. Dezember 1997. Weihnachtlicher Hoagascht in Ellmosen. Es wirkten neben dem Gesangverein mit: Ein Streichquartett unter der Leitung von Rolf Peller, unsere Solisten Hannes Rott, Walter Schunko und Xaver Ranner, die Woider Sänger. Die Theatergruppe spielte den Weihnachtseinakter "Der himmlische Besuch", durch das Programm führte Gustl Bauer.

9. August 1998
. Die Freiwillige Feuerwehr Jarezöd hat uns zu ihrem Jubiläumsfest mit Fahnenweihe eingeladen. Wir beteiligten uns mit unserer Standarte am Festzug. Bei der anschließenden Feldmesse sangen wir die Primizmesse.

8. November 1998
. Der Veteranenverein Ellmosen-Harthausen feierte sein 90. Gründungsfest. Wir sangen zum Festgottesdienst die Messe von Bruno Stein.

19., 20. und 22. November 1998
. Bunte Abende in Ellmosen. Heuer wurden vier Einakter, davon zwei Valentinstücke, und ein Singspiel aufgeführt ("Maß für Maß", "Der Hausdrachen", "Wie heißt der Notenwart", "Der zweite Tenor fehlt" und die "Fidele Gerichtssitzung"). Für die musikalische Umrahmung sorgten die Dreder Musi und die Woider Sänger.

25. April 1999, Eröffnungsfeier des Vereinsheimes in Ellmosen. Zur Segnung der neuen Räume und der durch Feuerwehr und Gesangverein gestifteten Kruzifixe sangen wir unter der Leitung von Konrad Liebscher die Lieder "Hebe deine Augen auf" und das "Ave Maria" von Arcadelt. Bei der anschließenden Ansprache des Vorstandes der Freiwilligen Feuerwehr Ellmosen, Sebastian Grünwald, dankte dieser besonders unserm Sangesbruder Christoph Hundhammer für seinen hohen Arbeitseinsatz beim Umbau des Gebäudes. Bei herrlichem Frühlingswetter gab es im und um das Vereinshaus zu den Klängen der Dreder Musi noch eine zünftige Feier bis zum späten Nachmittag. Auch für den Gesangverein war dies ein wichtiger Tag, konnten nun ab sofort alle Proben in einem ungestörten Rahmen im Vereinsheim abgewickelt werden.

30. April 1999. `"Vergelt`s Gott Schorsch". Unter diesem Titel bedankte sich der Gesangverein mit einem Konzert bei Georg Resch, der 45 Jahre das Amt des Chorleiters inne hatte. Im großen Saal des Ellmosener Gasthauses konnte Georg Resch unzählige Freunde und Anhänger seiner Arbeit begrüßen. Der Chor sang unter der Leitung des neuen Dirigenten, Konrad Liebscher, zuerst eine speziell für "unseren Schorsch" umgearbeitete Fassung des "Heimatliedes". Durch den Vorsitzenden des Sängerkreises Wendelstein, Gerd Franzmeier, wurde eine Anstecknadel in Form eines silbernen Dirigentenstabes für seine langjährige Arbeit überreicht. Zweiter Vorstand Hannes Rott hielt eine Laudatio mit vielen Anekdoten und Geschichten aus der langen gemeinsamen Zeit. Das Konzert wurde musikalisch umrahmt von einem extra zusammengestellten Bläserquartett unter der Leitung von Isidor Krichbaumer, der Gesangverein sang folgende Lieder: "Nanuschka", Solist Anton Höhensteiger; "Fahrt zur Liebsten"; "Vor meinem Vaterhaus", Solist Walter Schunko; "Matrosenchor"; "Jägerchor"; "Ich bin ein armer Wandergeselle", Solist Hannes Rott"; "Weihe des Gesanges"; "Gefangenen Chor" aus Fidelio; "Trösterin Musik"; "Unendliche Freude"; "Nächtliches Ständchen". Auch die Höglinger und Rohrdorfer Sänger waren mit eigenen Liedvorträgen dabei. Die Theatergruppe des Vereins brachte zwei Einakter, eine Valentinade mit Anton Forstmair und Martin Schweiger, und die "Schwartlinger Sänger" mit Ingrid Riel, Barth Rieder, Robert Rieder, Anton Forstmair, Hannes Rott und Nikolaus Briefer. Zum Abschluss dirigierte der Schorsch seinen Chor bei dem Lied "Kimmt sche hoamli de Nacht", es wurde aber trotzdem bis tief in die Nacht gefeiert, wobei die Woider Sänger nicht ganz unschuldig an dem späten Ausgang waren.
3. und 4. Juli 1999. Die Freiwillige Feuerwehr Ellmosen begeht ihr 125-jähriges Bestehen. Am Festabend beteiligten wir uns mit den Liedern: "Fahrt zur Liebsten", "Nanuschka", "Heit geh´n ma auf die Alma" und "Hui auf". Zum Festgottesdienst im Feien sangen wir die "Primizmesse" von Josef Gruber, sowie die Lieder "Herr, deine Güte" und "Ave verum" nach einem neuen Satz von Konrad Liebscher.

14. und 21. November 1999. Gemeinschaftskonzert Liederkranz Rohrdorf und Gesangverein Ellmosen. Aus beiden Chören wurde ein Männerchor und ein gemischter Chor gebildet. Den Männerchor leitete Konrad Liebscher, den gemischten Chor Hans Wagner. Nach sechsmonatiger harter Probenarbeit, mit bis zu 3 Proben pro Woche, war die erste Aufführung in Rohrdorf, die zweite Aufführung im Kurhaus von Bad Aibling. Der Männerchor eröffnete den Abend mit "Morgengloria" und "Dir Seele des Weltalls" (Solist Walter Schunko), der gemischte Chor brachte dann Werke aus der Renaissancezeit mit "Matona mia cara", "Audite nova" und dem "Echolied", anschließend wieder der Männerchor mit dem "Gefangenenchor" aus der Oper Fidelio und dem "Jägerchor" aus dem Freischütz. Der zweite Teil bildete jetzt den Höhepunkt des Abends, er wurde von unserem jungen Sängeroktett aus dem Themenkreis Comedian Harmonists (Wochenend und Sonnenschein; Mein kleiner grüner Kaktus; Ein Freund, ein guter Freund) eröffnet. Der Frauenchor steigerte weiter mit Gospelsongs aus dem Film "Sister Act" (I will follow him; My gag) und den großen Abschluss brachte dann der gemische Chor mit Auszügen aus "Porgy and Bess" von George Gershwin ( Fascinating Rythm; Schowstopper; Gershwin at the opera). Bei der anschließenden Abschlussfeier im Restaurante Allegro war man übereinstimmend der Meinung etwas Großartiges geleistet zu haben, ein Konzert in dieser Größenordnung sollte man in ein paar Jahren unbedingt nochmals anstreben.

28. November 1999. Zur Orgeleinweihung in Tattenhausen sangen wir die "Deutsche Messe".

8. Dezember 1999. Weihnachtlicher Hoagascht in Ellmosen. Musikalisch gestaltet wurde er durch ein Bläserquartett, der Ostermünchner Hausmusi, dem Rohrdorfer Viergesang, den Höglinger Sängern, den Steinseer Dirndl und unserem Männerchor, Sprecher war in bewährter Weise wieder Gustl Bauer.

3. März 2000. Vorerst letzter Faschingsball. Zum Auftakt dieses traditionellen Balles sangen wir erstmals den Zottelmarsch, leider vor halbvollem Saal. Die Dreder Musi spielte gewohnt souverän auf und die anwesende Narrenschar ließ sich nicht lumpen und tanzte fleißig mit. Zu vorgerückter Stunde heizten die Mädchen der Tanzgruppe "Young Elastics" den Gästen gehörig ein. Auch die Woider Sänger waren mit von der Partie und ließen mit ihren Ritterliedern das Mittelalter wieder aufleben. Bis in den frühen Morgen wurde noch getanzt und gefeiert. Aus Kostengründen wurde beschlossen, dass nur in Gemeinschaft mit den anderen Ortsvereinen ein Faschingsball wieder eingeführt wird.

2. Juli 2000. 40-jähriges Priesterjubiläum von H. H. Geistlichen Rat Pfarrer Hans Holzner. Hier unterstützten wir den Kirchenchor bei der Aufführung der Krönungsmesse und sangen anschließend beim Pfarrfest noch 5 Lieder.

19., 24. und 26. November 2000, Bunter Abend in Ellmosen. An diesen drei ausverkauften Abenden wurde das Publikum wieder durch Einakter und Gesangseinlagen verwöhnt. Musikalisch umrahmt von einer Abordnung der Dreder Musi führte Josef Riel mit launigen Ausführungen in meist selbstverfassten Mundartgedichten durch das Programm. Aufgeführt wurden "Die Radioreparatur" (mit Martina Zweckstätter, Robert Rieder und Anton Höhensteiger), der "Räumungsverkauf" (mit Ingrid Riel und Barth Rieder), "Die Uhr von Löwe" (Anton Forstmair), "Das verbotenen Liebesspiel" (Claudia Kommerell, Albert Glas und Stefan Resch), "Die Schreinerwerkstatt" (Anton Forstmair, Martin Schweiger, Ingrid Rieder, Albert Glas, Barth Rieder und Anton Höhensteiger), "Im Finanzamt" (Robert Rieder und Barth Rieder), den Woider Sängern mit "Die Brautschau" und "Die Hochzeitsnacht", als Schlusspunkt das komische Terzett "Bruder Lustig" ( Hannes Rott, Anton Forstmair und Anton Höhensteiger; Klavier: Konrad Liebscher).

3. und 10. November 2001
. Das ganze Jahr hatten wir geprobt und jetzt war es soweit. In der eiskalten Kirche in Thann versammelte sich der Chor für zwei Tage um sich den Strapazen für die Aufnahme von 17 Liedern unter dem Titel "Männerchorlieder der Romantik" auszusetzen. Die Kälte sorgte dafür, dass die stimmliche Brillanz des Chores sich nicht so entfalten konnte, wie wir und besonders unser Chorleiter es erwartet hatte und so mussten wir uns Strophe für Strophe den Erfolg mühsam ersingen.

1. und 7. Dezember 2001. Konzerte zur CD "Männerchorlieder der Romantik" in Ellmosen und Högling.
18. Januar 2002. Wiederholung des Konzertes "Männerchorlieder der Romantik". Auf Einladung des Orgelbauvereins der Kirche "Wiederkunft Christi" in Kolbermoor gaben wir im Pfarrheim dein Wiederholungskonzert. Die Gage von 100 EURO stifteten wir für die Renovierung der Ellmosener Kirche.

5. Oktober 2002. Der Einladung des Männergesangvereins Großkarolinenfeld folgend kamen wir auch dieses Jahr wieder zur Mitgestaltung des Weinfestes nach Großkarolinenfeld. Wir sangen die Lieder "Unser G`sangverein", "Rund sind Gläser", "Wir lieben sehr im Herzen", "Wem bring ich wohl das erste Glas" und nach einer Bestechung unseres Chorleiters mit einem Glas Wein durch den Vorstand der Großkarolinenfelder "Ich weiß ein Fass" und unseren neuen Trinkspruch "Freunde erhebt das Glas".

10. 16. und 17. November 2002. Unsere Bunten Abende sind scheinbar inzwischen fester Bestandteil der Kulturszene rund um Bad Aibling, jeder Abend war ausverkauft. Die Dreder Musi hat wieder die musikalische Umrahmung übernommen und unser Vorstand, Josef Riel, führte wieder mit meist selbstverfassten Mundartversen durch das Programm. Die Regie lag in den bewährten Händen von Ingrid und Barth Rieder. Zur Aufführung kamen die Stücke "A Rindvieh bleibt a Rindvieh", mit Martin Schweiger, Robert Rieder, Claudia Kommerell, Anton Kuchlmaier, Konrad Liebscher und Ingrid Rieder; "Kreszenz Hiaglgwimpft" mit Anton Forstmair; "Die ersten Gäst" mit Martina Zweckstetter, Barth Rieder, Christine Rieder, Hannes Rott und Ingrid Riel; "Die Ruhe" mit Christine Sigl und Albert Glas; "Der Esszimmertisch" mit Roland und Hedwig Voggenauer; die Woider Sänger brachten dem begeisterten Publikum den "Kleinen grünen Kaktus" und besangen als Beach Boys die "Barbara Ann"; zum krönenden Abschluss gab es ein humoristisches Gesangsquintett mit dem Titel "Im Bahnhofswartesaal" mit Hannes Rott, Anton Forstmair, Alois Hundhammer, Anton Höhensteiger und Christoph Hundhammer.

11. Dezember 2002. Zugunsten der Orgelrenovierung in Ellmosen wurde ein vorweihnachtlicher Hoagascht durchgeführt. Neben dem Chor, den Höglinger Sängern und den Woider Sängern gab es Beiträge von einer eigens aus unserem Verein zusammengestellten Zithermusi, der Ostermünchner Hausmusi und den Griesstätter Dirndln. Weihnachtliche Texte wurden durch Josef Riel, Konrad Liebscher und Walter Schunko vorgetragen.

22. Dezember 2002. Wie alle Jahre waren wir auch diesmal beim Weihnachtssingen im Brunnenhof des Kurhauses dabei. Bei bitterkaltem Wetter brachten wir den "Weihnachtszauber" und die "Heilige Nacht", anschließend wurden wir ins Jahresende entlassen.
28. Juni 2003 Unser langjähriger Fähnrich, Theaterspieler, Bass-Nachwuchssolist und Vereinselektriker traute sich in der Bad Aiblinger Pfarrkirche mit seiner Cornelia, die er im Aiblinger Kirchenchor kennen gelernt hatte. Hier musste sich unser Chor mit dem Kirchenchor Bad Aibling die obere Empore teilen, dessen Leiter unser Konrad Liebscher war, da dieser die Feier mit der Messe in C von Franz Schubert gestaltete. Unser Beitrag war während der Kommunion das Lied „Herr, deine Güte reicht so weit“ und zum Schluss „Lobt den Herrn der Welt“.

6. Juli 2003 Die Teilnahme beim Sängerkreiskonzert sagten wir gerne zu, da es mal wieder Gelegenheit gab, sich mit den anderen Chören des Sängerkreises auszutauschen. Dem Motto des Konzerts „Tierisches Vergnügen“ folgend boten wir musikalisch unsere gefiederten Freunde auf: „Vögele im Tannenwald“ von Friedrich Silcher und „Ich hört ein Vögelein singen“ von Alfred Michaelis. Der anwesende Vorsitzende des Bayerischen Sängerbundes, Günther Löffler, war von unseren Beiträgen so angetan, dass er uns sofort die Teilnahme bei den nächsten BSB-Chortagen in Landsberg am Lech anbot. Dies nahmen wir dankend an.

5. und 26. Juli 2003 Bei herrlichstem Wetter dürfen wir beim Haberfeldtreiben in der Reithalle Maxlrain unsere Gäste begrüßen, die leider nach einem Kartenvorverkaufsfehler nur zur Hälfte die Halle füllten. Aber das war für uns finanziell kein Beinbruch, da der Träger diese Veranstaltung der Maxlrainer Kultursommer war. Alles war angespannt, der Regisseur schwor uns kurz vor dem Auftritt noch mal ein und dann ging es los: Einleitende Worte durch den Vorstand, dann erst mal Pause, denn die Einleitung dauerte ja schon mindestens 40 Minuten. Dann zogen mit großem Krach und Lärm die vermummten Haberer von hinten ein. Wer hätte gedacht, dass unter den Kostümen, die alte Männer zeigten, teilweise junge Frauen und Männer der Theatergruppe waren.
An beiden Abenden war das Publikum hellauf begeistert und dankte es uns mit stehenden Ovationen. Den ersten Abend ließen wir im Bräustüberl bei einer guten Brotzeit ausklingen, bei der noch einige Wirtshauslieder von uns angestimmt wurden. Kulturell gesehen war dies wieder mal ein Höhepunkt in unserer Vereinsgeschichte, der in der Vorbereitung viel Arbeit nicht nur von den Sängern, sondern besonders vom Dirigenten, Konrad Liebscher, und organisatorisch von unserem Vorstand, Bepp Riel, forderte. Der Lohn für diesen Aufwand ist mit Geld nicht aufzuwiegen: Es ist die Anerkennung vom Umfeld, etwas Besonderes geleistet zu haben.

18.Oktober 2003 Auf Einladung der Lyra Loholz nahmen wir seit längerem wieder bei einem Kiem Pauli Gedächtnissingenim Mareissaal in Kolbermoor teil. Unser Beitrag dazu waren die Lieder „Hui Auf“, „Heit gehen ma auf die Alma“ und „Darf i`s Dirndl liabn“. Diese Lieder haben wir seit langem mal wieder auswendig vorgetragen; der Konrad hatte uns den Textanfang jeweils vorgeflüstert, dann ging es für uns etwas leichter.
19.Oktober 2003 Nach eineinhalbjährigen Renovierungsarbeiten konnte die Ellmosener Kirche wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Dazu zelebrierte Weihbischof Dietl, assistiert von Pfarrer Hans Holzner, Pfarrer Wendelin Lechner und Kaplan Sinha Roy die Messe. Unser Beitrag zu dem festlichen Anlass war die Messe für Männerchor von Joseph Rheinberger, Op. 172, und die Lieder „Hebe deine Augen auf“ von Mendelssohn – Bartholdy und „Herr, deine Güte reicht so weit“. Ein Trompetensolo mit Orgelbegleitung wurde von Hedwig Fuchs aus Großkarolinenfeld gespielt.

10.Dezember 2003 Zu dieser bayerischen Weihnacht luden wir die Bevölkerung aus Ellmosen und Umgebung ins Gasthaus Kriechbaumer. Neben uns als Gastgebern konnten auch die Stubnmusi Saitensprung, die Echtler Sängerinnen aus Bad Feilnbach, die Höglinger Sänger sowie die Woider Sänger gehört werden. Vorstand und Dirigent, Riel und Liebscher, wechselten sich dabei ab mit kurzen Gedichten und Geschichten die Gäste mal besinnlich, mal lustig auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Da dieses Jahr sowieso im Zeichen der neu renovierten Kirche und der alten Orgel stand, führten wir eine Spendensammlung zugunsten einer neuen Orgel durch. Dabei konnte ein Spendenbeitrag von EUR 926,10 an die Kirchenverwaltung von Ellmosen übergeben werden. Einen herzlichen Dank an die großzügigen Spender.

17. und 19.Dezember 2003 Die Stadt Bad Aibling lud uns zur Mitgestaltung des Adventsingens im Kurhaus ein und wir folgten dem Ruf gerne. Auch wenn es ein paar kleine Abstimmprobleme zwischen dem Organisator, Konrad Gartmeier, und unserem musikalischen Leiter, Konrad Liebscher, im Vorfeld gab, brachten wir unbeeindruckt dessen unsere Liedbeiträge gewohnt souverän dar. Unsere Beiträge zum guten Gelingen waren: „Heissa Buama“, Heut sieht man großes Wunder“, „Wie sind Maria und Josef verlassen“, „Seht, da kommen von der Weiten“ und „Ein Segen wird ergießen“. Zusätzlich noch wurde in den Traum des Josef hinein von Konrad Liebscher und Alois und Christoph Hundhammer der kurze Einwurf „Josef, du guater Mo“ gesungen.

Januar 2004 Schon des Längeren war es ein Wunsch von Boris Tomschiczek aus Ellmosen einen Film über einen bayerischen Männerchor für das Bayerische Fernsehen zu drehen. In seiner Funktion als Regisseur des BR wollte er diesen Traum wahr machen und lud uns ein, als sein Filmobjekt zu dienen. Dem stimmte der ganze Chor gerne zu.
Als Thema für die Aufnahmen wurde schnell etwas gefunden: Da die Ellmosener Kirche frisch renoviert und erst im Oktober wieder eingeweiht wurde sollte eine eigene Messe zu Ehren der Heiligen Margaretha, der Namenspatronin der Kirche, aufgeführt werden. Konrad Liebscher hatte die Idee, aus Kirchenliedern, die im bayerischen Volksmusikarchiv in Bruckmühl gefunden wurden, eine vierstimmige Messe für Männerchor zu komponieren. Und diese Messe ist nun die “Margarethenmesse”

9. März 2004 Der Bayerische Rundfunk lud das ganze Dorf und den natürliche den Chor in das Gasthaus Krichbaumer zur Vorpremiere der Dokumentation im Rahmen der Sendereihe “Irgenwo in Bayern” mit dem Titel “Männer für jede Tonlage – Ellmosen und seine Sänger” ein. Beeindruckend war die große Leinwand auf der Bühne und der große Projektor in der Mitte des Saals. Fast die ganze Aufnahme-Crew war anwesend und noch dazu der Chefredakteur des BR für diese Sendereihe. Wir hatten als Gast vom Bayerischen Sängerbund den Pressebeauftragten Hansjörg Buchberger geladen, der diesen Moment für die Sängerzeitung festhalten sollt. Nach einleitenden Worten des Regiseurs, Boris Tomschiczek, wurde der Film gestartet.

30. April 2004 Auf Einladung des Sängerkreises fuhren wir ins Nahe gelegene Tattenhausen und fanden uns im Saal des Bräu mit sechs weiteren Chören ein. Von unserer Seite wurde zum guten Gelingen das "Mädle ruck, ruck, ruck" und "Des Dirndl mit´m roten Miada" beigesteuert wobei unser Konrad den Saal rhytmisch mitklatschen ließ. Unsere Beiträge fanden allgemein guten Anklang.

15. Mai 2004 Am frühen Morgen fuhren wir mit unserem Hollinger-Busfahrer Wolfgang bei leicht bewölktem Himmel nach Landsberg/Lech zum Konzert des Bayerischen Sängerbundes. Dort angekommen empfing uns Fr. Bebensee als Wegbegleiterin für den Tag in Vertretung für ihren Mann. Wir mußten uns erst mal Einsingen und dazu wurden wir zur nahen Hauptschule geleitet. Die ganze Stadt wimmelte nur so von Chören in den verschiedensten Winkeln. Unser erster Auftritt war im Färberhof; ein von vier Seiten eingeschlossener Hof im Freien. Zum Glück schien an diesem Tag die Sonne, ansonsten wäre dieser Programmpunkt ins Wasser gefallen. Neben zwei anderen Chören waren wir mit unseren Liedern “Darf i´s Diandl liabn”, “Des Diandl mit´m roten Miada”, “Der Maßkrug”, “Der Käfer und die Blume”, und “Unser G´sangverein” vertreten. Im Anschluß daran sind wir in kleinen Gruppen in der Stadt zum Mittagessen ausgeschwärmt. Um 14:00 Uhr traf man sich in der Schule wieder zum neuerlichen Einsingen, denn wir hatten noch einen klassischen Teil zu bestreiten der im Saal des Alten Rathauses stattfand. Es war schon einige Mühe die drei Stockwerke hochzukommen; es waren ja auch hohe Räumlichkeiten zu überbrücken. Aber es hatte sich gelohnt, denn der Saal war wie geschaffen für solch einen musikalischen Rahmen.
Nach der Begrüßung durch den Sängerbundchormeister Brandl durften wir mit unseren Beiträgen beginnen. Dies waren “Der Lindenbaum”, “Frisch gesungen”, “Die Zwölf Räuber” mit unserem Hauptmann Xaver Ranner als Solisten und der “Tölzer Schützenmarsch” mit Klavierbegleitung durch unseren Konrad Liebscher. Das fachkundige Publikum geizte auch hier nicht mit Beifall und sogar Hr. Brandl mußte anerkennend nicken, hatte er doch befürchtet, daß hier ein Männerchor nach altem Schrot und Korn vor ihm singen würde. Aber auch hier konnten wir wieder positiv überraschen.

04. Juli 2004 Im Rahmen der 1200-Jahr-Feierlichkeiten sollten die fünf Aiblinger Chöre in einer Konzertmatinee ihr Engagement zeigen. So traten wir an diesem Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein neben dem Aiblinger Männerchor, Neulandchor, Josef-Haas-Chor und Chorgemeinschaft Willing-Berbling im Brunnenhof des Kurhauses auf. Unsere Beiträge waren “Dir Seele des Weltalls”, begleitet vom Konrad auf dem Elektro-Klavier und mit Sopransolistin Heike Sieber, “Oh, Schutzgeist”, “Der Lindenbaum” und “Schöne Manya tanz mit mir”. Die Akustik war auf der Nebenbühne erwartungsgemäß schlecht und die Mikrofonanlage nicht nach dem Geschmack unseres musikalischen Chefs. Zur Abkühlung ließen wir uns noch die Freihalbe schmecken, die von der Stadt Bad Aibling spendiert wurde.

11. Juli 2004 Auf Einladung des Großbauern Georg Stangl aus Kleinpinning anläßlich der Einweihung einer von ihm erbauten Kapelle fuhren wir mit 23 Sängern und Gefolge am frühen morgen bei bedecktem Wetter ab nach Niederbayern. Bei der Ankunft wurden wir von einem kleinem Regenschauer begrüßt, sodaß wir uns bereits darauf einstellten die Meßfeier in der großen Halle gestalten zu müssen. Aber nach einer kleinen Stärkung klarte der Himmel etwas auf und wir bezogen im Freien neben dem Altar vor der Kapelle Stellung. Zum Gottesdienst trugen wir mit Auszügen aus der Margarethen-Messe von Konrad Liebscher und den Liedern “Hebe deine Augen auf”, “Ave Verum” und “Die Himmel rühmen” bei. Das ganze Drumherum war wie bei einer Kirchweih aufgezogen. Es gab ein Karusell für Kinder und kulinarisch wurde auch nicht gegeizt. Eine Blaskapelle mit kleiner Besetzung spielte in der Festhalle auf und verschiedene Redner aus Politik und Wirtschaft hielten auf den Gönner Georg Stangl ihre Laudatios. Bevor wir weiterfuhren brachten auch wir unserem Spender noch ein paar Lieder auf der Bühne dar: “A Münchner Maßkrug”, “Schöne Manya tanz mit mir” und das “Ständchen”.Bei schönstem Sonnenschein erhielten wir anschließend in Straubing eine kleine Stadtführung, die beinahe nicht stattfinden hätte können, denn unser Stadtführer hatte eine Woche zuvor einen Motorradunfall und kam erst am selben Tag aus dem Krankenhaus. Jedoch erzählte er uns in einer halben Stunde allerhand Wissenswertes über die Stadt im Gäuboden und führte uns auch in die Stadtpfarrkirche. In der sangen wir bei herrlichster Akustik das Lied “Hebe deine Augen auf” und unser Konrad ließ es sich nicht nehmen auf der Orgel ein kleines Konzert zu geben.

Am 18. Juli 2004 Am ließen wir uns in der Zeit um 804 n.Chr. zurückversetzen und kleideten uns wie zu Gründungszeiten von Bad Aibling. Dargestellt wurde im Rahmen eines großen Umzugs anläßlich der 1200-Jahrfeier von Bad Aibling die Gerichtssitzung, bei der Bad Aibling zum ersten mal urkundlich erwähnt wurde. Auf dem Wagen, der von unserem Künstler, Erich Schwarz, historisch getrimmt wurde, nahm der halbe Vorstand und altgediente Recken des Vereins platz, umringt von einer eigenen Leib-garde.
Da es ein sehr heißer Tag in einem sonst eher verregnetem Sommer war, war es von Vorteil, daß wir auf dem Wagen zu unserer Abkühlung Wasserkrüge mitführen konnten. Spätestens im Festzelt konnte dann auch mit Gerstensaft die Hitze bekämpft werden.

31. Juli 2004 Unser Schorsch Resch wollte seinen 70. Geburtstag auf seine ganz besondere Weise feiern, und da gehörte für ihn eine Messe in Ellmosen dazu. In der samstäglichen Vorabendmesse sangen wir unter seiner Leitung die Primiz-Messe von Josef Gruber, das "Hebe deine Augen auf", "Herr, deine Güte" und das "Ave Maria" von Arcadelt, Konrad Liebscher übernahm dabei den Part an der Orgel. Pfarrer Holzner würdigte in einer sehr persönlichen Ansprache seinen über 50-jährigen Dienst an der Orgel für die Ellmosener Gemeinde.
Bei der anschließenden Feier beim Wirt in Dred wurden noch einige Lieder von Chor, den Höglinger, den Rohrdorfer und den Woider Sängern dargebracht. Vorstand Riel trug ein Gedicht, von Erich Schwarz verfaßt, auf den Unruheständler vor. Und die Theatergruppe überreichte spielend Geschenke, die mal leer, mal verunglückt schienen, doch zu guter letzt gab es ein gefülltes Sparschwein.

16. Okober 2004 Auf Einladung der Heimleitung des Ghersburg Pflegestifts Bad Aibling gestalteten wir einen musikalischen Nachmittag für die Heimbewohner. Wir brachten eine Stunde lang einen Strauß quer aus unserem Repertoire dar. Die Zuhörerschaft war uns für diese Darbietungen sehr dankbar.
7./12./14. November 2004 In diesem Jahr haben der Requisiteur und seine Frau sich versehentlich im Datum geirrt und haben auf der Bühne für die unverhofft erschienen Gäste schon mal eine Kostprobe von "Romeo und Julia" zu geben versucht. Das dies natürlich nicht ohne Komplikationen geht, dafür haben Anton Forstmair und Hedwig Voggenauer bestens gesorgt.
Nach dieser Einstimmung in den Abend erfolgte wie gewohnt die Begrüßung durch Vorstand Riel, der auch humorig überleitend durch den Abend führte. Musikalisch umrahmt wurde wie bereits üblich durch eine kleine Besetzung der Dreder Musi.
Als zweites gab es die Geschichte um den "Hausgemachten Leberkäs": Die Metzgerei Wimmer ist bekannt für seinen extraominös guten hausgemachten Leberkäs. Jedoch ist das alles ein Schwindel und der Metzger kommt in arge Bedrängnis, als eine Prüfung durch die Metzgerinnung droht, den Schwindel auffliegen zu lassen. Jedoch geprüft wurde der Leberkäs des Lehrbubens , der sein eigenes Rezept entwickelt hatte, und dieses wurde mit der höchsten Auszeichnung prämiert.
Nach der Pause fragten die Woider Sänger "Darf i´s Dirndl liabn" und brachten das Wirtshauslied "Ja do muaß oana hiwern, ob er wui oder net".
In "Mei Oide is a Engl" schwärmt der geschundene Ehemann von den harten Liebesbezeugungen seiner Frau, die an seinem Körper sichtbare Beweise hinterlassen: ein gebrochener Arm, ein verrenkter Kiefer und ein Schädelhirntraumata. Aber das daraus nicht arbeiten müssen ist für ihn der höchste Lohn für die leicht hinzunehmenden Schmerzen.
In den Himmel entführten Albert Glas und Christine Sigl in der Geschichte "Zwischenlandung": Der frisch verstorbene Hr. Wimmer erfährt bei Fr. Holle, daß er hier seine Mutter nicht antreffen kann, sondern daß er, wie alle anderen Seelen auch, als Wiedergeborener auf die Erde zurückkehren muß.
Als "der Reformbewußte" präsentiert sich der Hr. Obersekretär Pinkelhuber nicht gerade. Er ist so pingelig, daß er nicht mal die Fr. Bissig soweit ausreden läßt, damit sie ihm die Brotzeitdose für ihren Mann, den Hrn. Oberstaatssekretär Bissig, aushändigen kann.
Im musikalischen Abschluß treffen sich "Die vier Elemente" Bier, Wasser, Branntwein und Wein, verkörpert durch Anton Höhensteiger, Alois Hundhammer, Anton Forstmair und Hannes Rott, begleitet am Klavier von Konrad Liebscher. Jeder versucht sein Lieblingselement anzupreisen und das fade Wasser auszubooten. Nachdem sich der Wasserliebhaber überzeugen lassen will, was nun von den Elementen das Beste ist, überschlagen sich Wein, Bier und Branntwein förmlich, um das auserwählte Getränk zu sein. Doch nach allem Abwägen bleibt doch wieder jeder bei seinem Elexier.

15. Dezember 2004 Zu dieser bayerischen Weihnacht luden wir die Bevölkerung aus Ellmosen und Umgebung ins Gasthaus Kriechbaumer. Neben uns als Gastgebern konnten auch die Stubnmusi Saitensprung, der Baumgartner Viergsang aus Berg bei Ostermünchen, die Höglinger Sänger sowie die Woider Sänger gehört werden. Vorstand und Dirigent, Riel und Liebscher, wechselten sich dabei ab, mit kurzen Gedichten und Geschichten die Gäste mal besinnlich, mal lustig auf die Weihnachtszeit einzustimmen.
Eine diesjährige Spendensammlung für die neue Orgel erbrachte eine Summe von 1.000,00 €, die an die Kirchenverwaltung von Ellmosen übergeben werden konnte. Einen herzlichen Dank an die großzügigen Spender aus Ellmosen.

29. Dezember 2004 Erich Schwarz war in den Morgenstunden des 24. Dezember entschlafen.
Der Erich war für den Verein nicht der Sänger, er war der Unterstützer in allen Lagen: Er entwarf die Bühne für das Theater, das er wieder zum Leben werweckte; er war der erste Regisseur für die zu spielenden Stücke; er erstellte auch die Kullissen, schrieb die Texte, trug sie ebenfalls schelmisch vor; er war ebenso da, wenn es darum ging Bühnenbilder für größere Auftritte zu erstellen, so für das Haberfeldtreiben im Jahr 1995. Sein letztes Werk war der Festwagen zum Umzug in Bad Aibling für die 1200-Jahr Feier.
Wir konnten ihm nur noch mit unseren Möglichkeiten auf seinen letzten Weg geleiten, den Pfarrer Holzner in einem Requiem zelebrierte. In der Pfarrkirche Bad Aibling sangen wir das "Requiem" von Caspar Ett. Unser Bass-Solist, Xaver Ranner, brachte für ihn noch "Ruhe sanft in Gottes Frieden". Die Lieder "Wenn ich einmal sollt scheiden" und das "Ave Maria" von Arcadelt sangen wir am Sarg auf dem Friedhof. Durch zweiten Vorstand Hannes Rott wurden die Verdienste des Erich am offenen Grab nochmals gewürdigt.
Beim anschließenden Leichenschmaus in Dred wurde so manche Anekdote über unseren allseits beliebten Schwarz Erich ausgegraben, und so werden wir ihn auch in unserer Erinnerung behalten.

8.April 2005 Im leider nicht ganz gefüllten Saal der Gaststätte Kriechbaumer in Ellmosen verstand es Anton Forstmair in hervorragender Art mit viel List und Humor, alle Pfeifen an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Auch einige Chormitglieder ließen es sich nicht nehmen und schlugen beim Ersteigern kräftig zu. Für unseren Schaukasten im Saal Kriechbaumer ersteigerte unser Kassier Georg Kunert ebenso eine schöne Pfeifengruppe. Zur abwechslungsreichen Gestaltung des Abends trugen neben der Dreder Musi, der Theatergruppe mit einem Sketch auch die „Woider Sänger“ und der Chor mit je 2 Liedern in 2 Blöcken bei. Am Ende der Versteigerung verkündete Albert Glas stolz den Erlös von EUR 8.282,-- an diesem Abend.

19. April 2005: Requiem für verstorbenes ehem.Mitglied Johann Lechner
Johann Lechner war bis 2002 40 Jahre Mesner in der Ellmosener Kirche. Unser Ehrendirigent Georg Resch leitete uns, Konrad Liebscher spielte die Orgel und Xaver Ranner sang „Ruhe sanft“. Von der Fam. Lechner waren wir anschließend zum Mittagessen beim Gasthof Kriechbaumer in Ellmosen eingeladen.

15.Juni 2005: Geburtstagsfeier des 80-jährigen Ehrenmitglieds Hans Hundhammer in Moos
Nach dem anfänglichen Ständchen für den Jubilar überreichte unser 2.Vorstand Konrad Liebscher einen Geschenkkorb und für seine Gattin einen wunderschönen Blumenstrauß. Nun kam der gemütliche Teil mit Bier, Leberkäs, Salaten und Kaffee und Kuchen, der immer wieder durch Gesangseinlagen unseres Chores und seines Solisten Xaver Ranner und auch der Höglinger Sänger aufgelockert wurde.

24.September 2005: Vereinsausflug nach Bozen
Bei schönstem Wetter starteten wir mit Busfahrer Wolfgang von Fa.Hollinger zu einer erlebnisreichen Fahrt nach Bozen.
Nach einer Frühstückspause in der Rastanlage Innsbruck ging es über die Brennerautobahn bei malerischen Ausblicken auf die umgebenden Berge über den Brenner, der Bischofsstadt Brixen vorbei direkt nach Bozen, wo wir gegen 11.30 Uhr eintragen. Unser erstes Ziel war natürlich der Dom am Waltherplatz, da dieser von 12-14 Uhr geschlossen wird. Dort durften wir „Ave Maria“ und „Hebe deine Augen auf“ bei wunderbarer Akustik erklingen lassen. Anschließend testete Konrad Liebscher mit gekonntem Spiel noch die Seitenorgel, bei der wir vorher Aufstellung zum Singen genommen hatten.
Inzwischen stellte sich doch ein gewisses Leeregefühl im Magen ein, so dass wir uns auf die umliegenden Gaststätten zum Stärken verteilten. Wer Lust hatte, konnte sich um 13.45 Uhr einer 1 ½-stündigen Stadtführung anschließen, bei der wir viele interessante Dinge über die Stadt und seine Geschichte erfuhren.
Nun war wieder Zeit zur freien Verfügung entweder zum Bummeln oder zur Stärkung bei hochsommerlichen Temperaturen. Nachdem wir uns alle pünktlich um 17 Uhr bei der Aussteigestelle am Parkhaus trafen, ging es mit dem Bus weiter nach Thuins bei Sterzing. Dort wartete ein Abendessen und natürlich auch der süffige Südtiroler Wein auf uns. Nach dem Essen sangen wir noch einige Lieder, bevor wir um 20.30 Uhr die Heimfahrt nach Bad Aibling antragen, wo wir gegen 22.45 Uhr eintrafen.

8.Oktober 2005: Kreiskonzert des Sängerkreises Wendelstein
Wir beteiligten uns mit 13 anderen Chören bzw. Gruppen am Kreiskonzert in der Max-Josef-Halle in Großkarolinenfeld zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des MGV Liederkranz Au. Dort sangen wir die beiden Lieder „Die 12 Räuber“ mit Xaver Ranner als bewährten Solisten und „Heit gemma auf die Alma“, die beide beim Publikum bestens ankamen. Als Geschenk des Sängerkreises Wendelstein für den Jubilar übereichte Alois Hundhammer als Vorsitzender ein Schweinchen.

12.Oktober 2005: Klaus Parzinger 60.Geburtstag
Klaus Parzinger ließ es sich nicht nehmen, zu seinem 60.Geburtstag nachträglich nach der verkürzten Chorprobe zu einer deftigen Brotzeit (Rollbraten mit Kartoffelsalat) einzuladen. Georg Kunert sorgte in bewährter Weise für die geschmackvolle Zubereitung.

30.Oktober 2005: Konzert „Lieder rund um den Globus“
Unser Konzert „Lieder rund um den Globus“ am 30.Oktober 2005 im kleinen Kurhaussaal in Bad Aibling war ein toller Erfolg. Auch Walter Schunko und Xaver Ranner glänzten mit ihren Solis, die beide von Konrad Liebscher am Flügel begleitet wurden.

14.Dezember 2005: Vorweihnachtlicher Hoagascht
Unser vorweihnachtlicher Hoagascht fand am 14.Dezember 2005 wieder im vollbesetzten Saal des Gasthauses Kriechbaumer in Ellmosen statt. Nach der Begrüßung durch Vorstand Alois Hundhammer und einigen Worten von Stadtpfarrer Seidenberger bot sich ein recht abwechslungsreiches und besinnliches Programm, das unser Tenor Walter Schunko als einfühlsamer Sprecher gut auflockerte. Mitwirkende waren die Stubnmusi Geschwister Bartl aus Aibling, die Echtler Dirndl aus Feilnbach, die Höglinger Sänger und der MGV-Ellmosen.
Der Erlös aus den freiwilligen Spenden betrug EUR 1.004,-- und wird zugunsten der neuen Orgel in Ellmosen verwendet. Vielen Dank all den großzügigen Spendern.
18.Dezember 2005: Weihnachtssingen im Brunnenhof Bad Aibling
Zum Abschluss des Jahres 2005 beteiligten wir uns am Weihnachtssingen im Brunnenhof des Aiblinger Kurhauses mit den Liedern „Seht, da kommen von der Weiten“ und „O lieber Hauswirt mein“.

15.März 2006 Jahreshauptversammlung

26.März 2006 Trauergottesdienst für unser langjähriges Mitglied Ludwig Demmel
27.Mai 2006 Unser Bassist Hans Bartl feierte mit Verwandten, Bekannten, dem Kirchen-
27.Mai 2006 Unser Bassist Hans Bartl feierte mit Verwandten, Bekannten, dem Kirchenchor und dem Gesangverein im Gasthaus Bartl in Högling seinen 70. Geburtstag.

25.Juni 2006
Messe für 4 Männerstimmen von Charles Gounod in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Aibling

8.Juli 2006 Kirchenkonzert in der Klosterkirche Reisach, veranstaltet vom Sängerkreis Wendelstein. Wir sangen `Ave Maria´ von J. Arcadelt und `O salutaris hostia´ aus der Gounod-Messe.

28.Juli 2006 Grillfest in Bichl beim Anwesen von Josef Hundhammer

24. Oktober 2006 Zuerst fuhren wir nach Übersee, wo wir in der Kirche St. Nikolaus die Messe gestalteten und zwar aus `Deutsche Messgesänge´ von M. Haydn. Nach dem Mittagessen im Gasthof `Hinterwirt´ fuhren wir weiter nach Reit i. W. zur Winklmoosalm. Auf der Rückfahrt kehrten wir noch zum Abendessen in Persdorf am Simssee ein.

28. Oktober 2006 Für die Heiminsassen im Pflegestift Ghersburg in Bad Aibling sangen wir `Männerchorlieder quer Beet´.

05. November 2006 Wir gestalteten die Hl. Messe mit den `Deutschen Messgesängen´ von M. Haydn und zwei Liedern.

12., 17. und 19. November 2006: Bunte Abende. Musikalisch begleitete eine kleine Abordnung der Dreder Musi recht schwungvoll durch den Abend. Zur Aufführung kamen folgende Sketche:
- `Kochen mit Mama´ mit Ingrid und Barth Rieder und Claudia Kommerell
- `Krass´ mit Martina Zweckstetter und Margaritha Krabichler
- `Krautfest´ mit Andrea Rieder, Robert Rieder und Roland Voggenauer
- `Badesaison´ mit Alois Hundhammer und Albert Glas
- `An Bord´ mit Martin Schweiger, Hans Rieder, Anton Forstmair, Hedwig Voggenauer, Georg Kunert und Barth Rieder
- Woider Sänger mit dem Lied `Chanson d`Amour´
- Terzett `Die Macht des Gesangs´ mit Anton Forstmair, Christoph Hundhammer und Anton Höhensteiger. Am Klavier begleitete Konrad Liebscher.

13. Dezember 2006 Vorweihnachtlicher Hoagascht im Gasthaus Kriechbaumer Ellmosen. Dabei wirkten mit: Höglinger Stubnmusi, Sulzberger Dreigesang, Höglinger Sänger, MGV Ellmosen. Weihnachtliche Texte las Walter Schunko. Der Erlös aus den Spenden war für die Anschaffung der neuen Orgel in Ellmosen bestimmt.

17. Dezember 2006 Beteiligung am Weihnachtssingen der Stadt Bad Aibling im Brunnenhof des Kurhauses

9. Januar 2007 Probenbeginn wegen der im Herbst zur Aufführung kommenden Cäcilienmesse von Ch. Gounod, bei der noch folgende Chöre mitwirkten: Chor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Kirchenchor Willing-Berbling und der Chor der evangelischen Christuskirche Bad Aibling

19. Februar 2007 Musikalische Gestaltung des Trauergottesdienstes für unseren verstorbenen Förderer Max Hollinger

14. März 2007 Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

20. Mai 2007 Einweihung des neuen Feuerwehrhauses in Ellmosen. Aus diesem Anlass gestalteten wir die Festmesse auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses mit der `Deutschen Messe´ von Schubert unter Leitung unseres Ehrendirigenten Georg Resch. Anschließend folgte der Festzug ins nahe Festzelt.

22. Mai 2007 Trauergottesdienst für unser verstorbenes Fördermitglied Paul Hofmann

16. Juni 2007 Unser Chorleiter Konrad Liebscher lud anlässlich seines 30. Geburtstages Verwandte, Freunde, die Geistlichkeit, den Kirchenchor von Mariä Himmelfahrt und unseren MGV ins Paulusheim in Bad Aibling zum Mitfeiern ein.

29./30. Juni 2007 Vereinsausflug nach Gmünd in Kärnten. Anlass war das `30 Jahre Burgsingen´, das der dortige MGV 1834 Gmünd ausrichtete. Auf der Fahrt machten wir im Rasthaus `Landzeit´ in Eben Süd auf der Tauernautobahn eine Kaffeepause, ehe wir am Spätnachmittag in Gmünd unser Quartier im Gasthof Prunner bezogen. Abends fand dann das Burgsingen statt. Es beteiligten sich folgende Chöre in der Reihenfolge ihres Auftretens:
MGV 1834 Gmünd
Die Liesner (ein Frauenchor)
Sängerrunde `Tauernhort´Altersberg
Gemischter Chor Malta
MGV Ellmosen
MGV Malta
Singgemeinschaft Gmünd
Am nächsten Morgen durften wir die Sehenswürdigkeiten von Gmünd bei einer Stadtführung kennenlernen. Nach dem Mittagessen traten wir die Heimreise über den Felberntauern und Zell am See (Kaffeepause) nach Bad Aibling an.

7. Juli 2007 Hochzeit unseres Kassiers Georg Kunert. Der MGV durfte die Hochzeitsmesse in Ellmosen musikalisch mit der
Schubert-Messe gestalten. Beim anschließenden Mahl im Gasthaus Kriechbaumer lockerten wir den Nachmittag mit einigen Liedern auf.

8. Juli 2007 Konzert des Sängerkreises Wendelstein im Kurhaus in Bad Aibling, das unter dem Motto stand `Europa singt´. Es wirkten folgende 9 Chöre bzw. Gruppen in der Reihenfolge ihres Auftretens mit:
Flötenquartett der Stadtsingschule Kolbermoor
Joseph-Haas-Chor Bad Aibling
Chorgemeinschaft Bruckmühl
Männerchor Bad Aibling
Männergesangverein Ellmosen
Männergesangverein Großkarolinenfeld
Concordia Kolbermoor
Con-Brio-Chor Rosenheim
Liederkranz Rohrdorf

20. Juli 2007 Grillfest in Bichl beim Anwesen von Josef Hundhammer

21. Juli 2007 Zum Patrozinium der Hl. Margaretha in Ellmosen gestalteten wir die Messe mit den Deutschen Messgesängen von M. Haydn.

14. August 2007 Zum Requiem von Anni Resch, der verstorbenen Frau unseres Ehrendirigenten Georg Resch, sangen wir das Requiem von C. Ett.

4. November 2007 Jahrtag der Ortsvereine. Zum Gottesdienst sangen wir die Deutsche Messe von Fr. Schubert.

17. November 2007 Trauergottesdienst für unseren verstorbenen langjährigen Sänger und unser Ehrenmitglied Hans Hundhammer, der 22 Jahre die Chronik führte und zusätzlich noch 12 Jahre als 2. Vorstand fungierte. Wir sangen zum Gottesdienst das Requiem von C. Ett.

12. Dezember 2007 Vorweihnachtlicher Hoagascht im Gasthaus Kriechbaumer in Ellmosen
Die mitwirkenden Gruppen waren:
Dettendorfer Saitenmusi
Echtler Sängerinnen
Höglinger Sänger
MGV Ellmosen
Die vorweihnachtlichen Gedanken und Geschichten trug Walter Schunko vor. Der Erlös dieses Abends war wieder für die neue Orgel in Ellmosen gedacht.

23. Dezember 2007 Der Gesangverein beteiligte sich am Weihnachtssingen der Stadt Bad Aibling im Brunnenhof des Aiblinger Kurhauses.

9. Januar 2008 1. Chorprobe in diesem Jahr

13. Februar 2008 Jahreshauptversammlung

27. April 2008 Der Gesangverein gestaltete in Tuntenhausen den Wallfahrtsgottesdienst des Kath. Männervereins. Ehrengäste waren der frühere Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und Ex-Staatsminister Hans Zehetmair.
Unter der Leitung von Ehrendirigent Georg Resch und Dr. Gudrun Siedersleben an der Orgel sangen wir die Missa brevis (Kleine Orgel-Solomesse) mit unseren Solisten Walter Schunko, Christoph Hundhammer, Anton Bartl und Xaver Ranner.

24. Mai 2008 Hochzeit unseres 2.Basses Hans Ranner. Die kirchliche Trauung, die die Chorgemeinschaft Willing- Berbling gestaltete, fand in Berbling statt. Bei der anschließenden Hochzeitsfeier im Gasthaus Kriechbaumer in Mietraching trug auch unser Gesangverein einige Lieder zur Unterhaltung bei.

14. Juni 2008 Unser Sommerkonzert `Europamelodien´ richteten wir im Gasthaus Kriechbaumer in Ellmosen aus. Zuerst begrüßte 1.Vorstand Alois Hundhammer alle Gäste. Sprecher des Abends war Josef Sedlbauer aus Lohholz. Unser Programm bestand aus folgenden Liedern:
- Morgengloria
- Bundeslied
- Trösterin Musik
- Wir lieben sehr im Herzen
- Die Nacht
- Wach auf, mein Herzensschöne
- Liebes Mädchen, hör mir zu
- Fahrt zur Liebsten
- Mädle ruck, ruck, ruck
- Kosakenlied Solist: Anton Höhensteiger
- Pferde zu vieren traben
- Nanuschka Solist: Xaver Ranner
- Tanzen soll die Danitza
- Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen (Freischütz)
- Weihe des Gesangs ( Priesterchor aus Zauberflöte )
- Steuermann, lass die Wacht ( Matrosenchor aus `Fliegender Holländer´)
- Das Heimatlied
- O Heimat, süßer Laut
- Teure Heimat ( Gefangenenchor aus `Nabucco`)
Zugaben waren: - Vive l´amour
- Die 12 Räuber Solist: Xaver Ranner

5. Juli 2008 Bruno Brandstetter lud anlässlich seines 70. Geburtstages Verwandte, Freunde und auch unseren MGV in den Gasthof Kriechbaumer in Ellmosen ein. Nachdem unser 1. Vorstand mit einem Geschenk gratuliert hatte, sangen wir in 4 Blöcken folgende Lieder:BundesliedHoch soll er leben, Weihe des Gesanges, Der Jäger Abschied, Jägerchor aus `Freischütz´, 12 Räuber Solist: Xaver Ranner, Hui auf !, Die Dämmerung fällt, Kimmt schö hoamli die Nacht. Auch die Theatergruppe trug zwei kleine Theaterstücke zur Aufheiterung bei.

20. Juli 2008 Orgeleinweihung in Ellmosen. Zu Beginn des Gottesdienstes segnete Domkapitular Monsignore Lorenz Kastenberger die neue Orgel. Danach zeigte Konrad Liebscher sein ganzes Können auf der Königin aller Instrumente auf. Der Gesangverein gestaltete den Gottesdienst mit seinem Ehrendirigenten Georg Resch und Konrad Liebscher an der Orgel mit der Orgelsolomesse von J. Haydn, dem Halleluja und dem Lied `Nun danket alle Gott´. Unsere Solisten waren: Walter Schunko, Christoph Hundhammer, Anton Bartl und Xaver Ranner. Zum anschließenden Fest im geschmückten Saal der Gaststätte Kriechbaumer empfing Pfarrer Seidenberger zahlreiche Gäste zum gemeinsamen Mittagessen. Der Höhepunkt des Dorffestes war die Übergabe der Orgel durch die Orgelbauer Frenger und Eder. Nach altem Brauch bekamen die Orgelbauer 60 Liter Wein aus der Partnerstadt Cavaion, die dem Inhalt der größten Orgelpfeife entsprach. Am Nachmittag fand dann das erste Orgelkonzert mit Konrad Liebscher in der übervollen Kirche statt.

21. Juli 2008 Grillfest in Bichl beim Hof von Josef Hundhammer

12. Oktober 2008 Chorausflug nach München. Am Vormittag gestalteten wir in der Bürgersaalkirche mit unserem Chorgesang den Gottesdienst mit der Deutschen Messe von F. Schubert. Ausserdem sangen wir die Lieder `Wach auf, mein Herz´ v. J. S. Bach und `Lobe den Herrn der Welt´ v. H. Purcell. Unser Hauptziel war am Nachmittag die BMW-Welt am Georg-Brauchle-Ring, wo unser 1.Vorstand Alois Hundhammer die Führung organisierte. Auf der Heimreise kehrten wir im Landgasthof `Schmuck´ in Arget
bei Sauerlach ein.
9. November 2008 Gemeinsam mit dem Veteranen- und Kriegerverein Ellmosen-Harthausen, der sein 100. Gründungsfest feierte, begingen wir den alljährlichen Sängerjahrtag in einem feierlichen Festgottesdienst mit Teilen aus den `Deutschen Messgesängen´ v. M. Haydn. Nach der Kirche beteiligten wir uns am Festzug durch Ellmosen.

9., 14. u.16. November 2008 Bunte Abende. Moderator der Abende war 1. Vorstand Alois Hundhammer. Zum ersten Mal zeichnete Martin Schweiger als Gesamtregisseur verantwortlich. Eine kleine Besetzung der Dreder Musi sorgte wieder für die musikalische Überbrückung der Pausen. Zur Aufführung kamen folgende Stücke:`Der geprellte Wirt´ mit Robert Rieder, Martina Zweckstetter, Margaritha Krabichler, Roland Voggenauer, Hans Ruider und Georg Kunert`Im Zoologischen Garten´ mit Anton Forstmair, IngridRieder und Barth Rieder`Torfstecherlied´ mit Alois Hundhammer und SilviaNeumeier an der Ziach`Gocklstreit´ mit Hedwig Voggenauer, Andrea Rieder,Martin Schweiger und Christoph Hundhammer `Silvester´ mit Albert Glas und Melanie Kunert`Die fidele Gerichtssitzung´ mit Anton Forstmair,Christoph Hundhammer, Anton Höhensteiger und Konrad Liebscher am Klavier

23. November 2008 Zu seinem 70. Geburtstag lud unser 1.Tenor Hans Schweiger neben Verwandten und Bekannten auch den MGV zum Wirt in Ellmosen ein.

3. Dezember 2008 Wir gestalteten für Johann Forstmair den Trauergottesdiest in Ellmosen.

10. Dezember 2008 Im Saal des Gasthauses Kriechbaumer in Ellmosen fand unser vorweihnachtliche Hoagascht statt. Sprecher des Abends war Walter Schunko. Folgende Gruppen wirkten mit: Höglinger Stubnmusi, Geschwister Hamberger, Höglinger Sänger, MGV Ellmosen.